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Sao Tome - Malariarisiko

Malariarisiko in São Tomé


F: Ist Malaria in São Tomé und Príncipe ein Problem?

A: Ja, São Tomé und Príncipe gilt als Malariagebiet. Reisende sind einem Infektionsrisiko ausgesetzt.

F: Wie hoch ist das Malariarisiko im Land?

A: Im ganzen Land besteht ganzjährig ein Malariarisiko, auch in städtischen Gebieten.

F: Welche Malariaart ist in São Tomé und Príncipe am weitesten verbreitet?

A: Der vorherrschende Malariaerreger ist Plasmodium falciparum, der für schwere Malariafälle verantwortlich ist und 85 % der Infektionen ausmacht.

F: Welche vorbeugenden Medikamente werden empfohlen?

A: Es wird empfohlen, vorbeugend Medikamente wie Atovaquon/Proguanil (Malarone®) oder, als kostengünstige Alternative, Mefloquin (z. B. Lariam®) einzunehmen. Doxycyclin ist ebenfalls eine Option, da es von der WHO empfohlen wird und weltweit erfolgreich eingesetzt wurde, obwohl es in Deutschland nicht offiziell zur Malariaprophylaxe zugelassen ist.

F: Wie sollten Reisende die richtige Malariaprophylaxe auswählen?

A: Die konkrete Wahl des Malariamedikaments, dessen individuelle Anpassung sowie Überlegungen zu Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sollten vor Reiseantritt mit einem Reisemediziner besprochen werden.


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Welche vorbeugenden Maßnahmen kann ich während meiner Reise ergreifen, um Insektenstiche zu vermeiden?


Durch die Befolgung dieser Richtlinien und die Kombination verschiedener Methoden – chemische Repellentien, physische Barrieren wie Moskitonetze und geeignete Kleidung – können Sie das Risiko von durch Insekten übertragenen Krankheiten deutlich verringern und so Ihre Tropenreisen unbesorgter genießen.

Insektenschutzmittel:

1. Wählen Sie das richtige Mittel: Entscheiden Sie sich für ein Insektenschutzmittel mit DEET, Picaridin, IR3535 oder Zitroneneukalyptusöl. Diese Inhaltsstoffe schützen nachweislich effektiv vor Mückenstichen.

2. Anwendung: Tragen Sie das Insektenschutzmittel gemäß der Gebrauchsanweisung großzügig auf alle unbedeckten Hautstellen auf. Denken Sie daran, das Mittel nach dem Schwimmen, Schwitzen oder nach einer bestimmten Anzahl von Stunden, wie auf dem Etikett des Insektenschutzmittels angegeben, erneut aufzutragen.

3. Sonnenschutz und Insektenschutzmittel: Wenn Sie Sonnenschutzmittel verwenden, tragen Sie dieses zuerst auf, lassen Sie es trocknen und tragen Sie anschließend Insektenschutzmittel auf.

4. Tag und Nacht: In tropischen Klimazonen können Mücken, die Krankheiten übertragen, sowohl tagsüber als auch nachts aktiv sein, daher ist ein Schutz zu jeder Zeit notwendig.


Moskitonetze:

1. Sicher schlafen: Verwenden Sie nachts ein Moskitonetz über Ihrem Bett, insbesondere wenn Sie in einem nicht abgedichteten oder klimatisierten Raum schlafen.

2. Qualität des Netzes prüfen: Stellen Sie sicher, dass das Netz intakt ist, keine Löcher aufweist und feinmaschig genug ist, um das Durchdringen von Mücken zu verhindern.

3. Imprägnierte Moskitonetze: Erwägen Sie die Verwendung von mit Insektizid behandelten Moskitonetzen für zusätzlichen Schutz. Achten Sie darauf, dass die Behandlung aktuell ist, da ihre Wirkung mit der Zeit nachlässt.

4. Nicht verstauen: Stecken Sie Ihr Moskitonetz immer unter Ihre Matratze, Schlafmatte oder Ihr Bett, um sicherzustellen, dass keine Mücken hineingelangen können.

Weitere Tipps:

Kleidungswahl: Tragen Sie langärmlige Hemden und lange Hosen, insbesondere während der Hauptaktivitätszeiten der Mücken, die typischerweise in der Dämmerung und im Morgengrauen liegen.

Stehendes Wasser: Meiden Sie Gebiete mit stehendem Wasser, da sich dort Mücken leicht vermehren können.

Mückenschutzgeräte für die Steckdose: Sie können Mückenschutzgeräte für die Steckdose in Innenräumen verwenden, um Bereiche stichfrei zu halten.

Denken Sie daran, sicherzustellen, dass Ihre Unterkunft über angemessene Schutzmaßnahmen verfügt, wie z. B. Fliegengitter und Klimaanlage, die die Wahrscheinlichkeit von Insektenstichen deutlich verringern können.

Fishermen in Sao Tome









Was passiert bei einem Mückenstich und wie wird der Stich behandelt?


F: Wie funktioniert ein Mückenstich?

A: Wenn eine Mücke sticht, durchsticht sie mit ihrem spezialisierten Mundwerkzeug, dem Stechrüssel, die Haut und saugt Blut. Dabei injiziert sie Speichel in die Haut, was eine Reaktion des Körpers auslöst und zu Schwellungen und Juckreiz führt.

F: Wie reagieren Menschen typischerweise auf Mückenstiche?

A: Die Reaktionen auf Mückenstiche können unterschiedlich ausfallen. Manche Menschen verspüren lediglich leichte Beschwerden wie leichte Schwellungen und Juckreiz, während andere stärkere Reaktionen wie erhebliche Schwellungen, Rötungen und Schmerzen entwickeln können.

F: Wer ist am stärksten von schweren Reaktionen auf Mückenstiche bedroht?

A: Schwere Reaktionen können insbesondere Kinder, Erwachsene, die zuvor noch nicht mit bestimmten Mückenarten in Kontakt gekommen sind, oder Personen mit Immunschwäche betreffen. Zu diesen Reaktionen können starke Schwellungen, leichtes Fieber, Nesselsucht und geschwollene Lymphknoten gehören.

F: Welche Komplikationen können durch Mückenstiche entstehen?

A: Komplikationen können auftreten, wenn sich die Bissstelle infiziert. Anzeichen hierfür können verstärkte Rötung, Wärme oder sich ausbreitende rote Streifen sein. In solchen Fällen ist es wichtig, einen Arzt aufzusuchen.

F: Welche Krankheiten können Mücken übertragen?

A: Mücken können verschiedene Krankheiten übertragen, darunter das West-Nil-Virus, Denguefieber, Zika und Malaria. Nicht jeder, der von einer infizierten Mücke gestochen wird, erkrankt sofort, aber es ist wichtig, die Symptome zu beobachten und ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn sie sich verschlimmern.